Bezirke
Cook-Meeting

Lebensmittel aus nah und fern

Am 25. Februar hat an der Landeshotelfachschule Bruneck ein Cook-Meeting zum Thema Lebensmittel aus nah und fern stattgefunden. Es fanden sich interessierte Köchinnen und Köche ein, um sich über die neuesten Trends im Food-Bereich zu informieren.
Anna Huber, Marketingleiterin der Firma Gastrofresh, stellte kurz das Unternehmen vor und verwies auf die Schwerpunkte und Stärken des Betriebes. Die Firma Gastrofresh stellte ein neues Produkt im Firmensortiment vor, auf das man ganz besonders stolz ist. Patrick Fink, Fleischeinkäufer im Unternehmen, präsentierte den Teilnehmern das Rindfleisch „Authentic Angus“ aus Kanada. Das Besondere an diesem Fleisch ist, dass die Tiere reinrassige Black-Angus-Rinder sind, und dass durch ein ausgeklügeltes Fütterungs-System ein Großteil der gezüchteten Tiere eine ausgezeichnete Marmorierung der Qualität „prime“ erreicht. Die Tiere stammen zudem aus biologischer Landwirtschaft.
Paul Unterthiner, Inhaber des Unternehmens „Unterthiner Obst & Gemüse“ aus Lajen, berichtete über die erfolgreiche Kooperation mit der Firma Gastrofresh, über die man Obst und Gemüse der Firma Unterthiner beziehen kann, und über sein neuestes Projekt rund um regionales Gemüse. Die Firma Unterthiner hat sich mit 15 Bauern aus dem Vinschgau zusammengeschlossen, um Südtiroler Gemüse zu einem fairen Preis für Bauern und Endabnehmer anzubauen und zu vermarkten. Die Firma Unterthiner bezieht, wenn vorhanden, das Gemüse, die Feldfrüchte wie rote Ronen und diverse bunte Bete sowie das gesamte Kartoffelsortiment aus dem Pustertal. Die Saatbaugenossenschaft in Bruneck ist für sie der erste Ansprechpartner.
Robert Freund von Aromica informierte über die neue Bio-Linie der Aromica-Gewürze, wobei auch hier Regionalität und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen, was man am umweltfreundlich verpackten Südtiroler Ingwer sehr gut nachvollziehen kann. Die Firma Aromica ist bereits seit Jahren ein großer Förderer des Berufsverbandes. Robert Freund stellte auch das Produkt Vital Aktiva vor. Mit direkten Vergleichen zeigte er auf, welche Vorteile der Kunde bei der Anwendung des Produktes erhält.
Ein herzliches Dankeschön auch an die Landeshotelfachschule Bruneck für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten. Ein besonderer Dank gilt der Direktion und KM Konrad Gartner für die Organisation der Veranstaltung.
KM Egon Oberleiter

Szene
People & Brands

Drinks als Instagram-Stars

Fotos von „geräucherten“ Drinks werden gern auf Instagram gepostet. Das weiß auch Profi Pascal Leubecher aus dem The Charles Hotel in München. Allein der Hashtag #drinks wurde auf Instagram schon mehr als 40 Millionen mal verwendet. Für das verlinkte Restaurant bedeutet jeder Post kostenlose Werbung.
Auf der einen Seite ist die Pflege des eigenen Instagram-Profils wichtig, sagt Marketing-Profi Jens Piesker von der Agentur Onfire digital. „Denn vor allem die Zielgruppe unter 30 Jahren erreichen Gastronomen via Instagram – diese holt sich dort Inspiration.“
Auf der anderen Seite sei es wichtig, die Gäste zum Posten zu animieren. „Speziell die Klientel U30 ist bereit, öffentlich zu machen, was sie konsumiert – damit zeigen die jungen Leute, zu welchem sozialen Milieu sie sich zugehörig fühlen“, sagt der Experte. Gastronomen, die wollen, dass ihre Speisen und Getränke fotografiert und gepostet werden, sollten laut Jens Piesker eine Faustregel beachten: „Je kreativer und individueller ein Drink, desto höher die Wahrscheinlichkeit, auf Instagram zu landen und zu punkten.“
Profis darin sind die Bartender des „Sophia’s Restaurant & Bar“ im The Charles Hotel München. Mixologe Pascal Leubecher setzt aktuell auf Drinks in außergewöhnlichen Farben. „Der ‚Purple Pine‘ etwa hebt sich durch seinen pastelligen Lilaton von den Standard-Cocktails ab“, erläutert er. Doch nicht nur Farbe, sondern auch Rauch ist ein beliebter Special Effect.
Seine Kreation
Die “Smoking Kitty” einfach nachmixen:
Rosmarin
6 cl Lysholm No. 52
2 cl Fassbin Vielle Framboise
3 cl Limettensaft
2 cl Ingwersirup
1 cl Himbeerpüree
1 Prise Salz
Zubereitung
Alles mixen und am Ende mit Hilfe einer Smoking Gun und Buchenholzchips räuchern.
„Smoking Kitty“ etwa wird mit Hilfe einer Smoking Gun, eine Art Pistole, die mit Holzchips Rauch produziert, unter einer Glasglocke geräuchert und mit der Abdeckung an den Tisch gebracht.
„Viele Gäste bestellen sich den Cocktail ein zweites Mal, um den Showeffekt des ‚Glockelüftens‘ auf ihrem Smartphone festzuhalten und auf Social Media zu teilen“, freut sich der Bar Supervisor.
Auf die richtige Verlinkung weist das „Sophia’s“-Team im Profiltext der eigenen Instagram-Seite hin.
Dort heißt es: „If you eat & drink with us, tag @SophiasMunich“.
www.tophotel.de/