Kommentar
Dankbar im Füreinander
Mit der heutigen Rubrik schließe ich eine Reihe von Gedanken ab, die ich im Herbst 2019 mit einem Text mit dem Titel „Danke“ begonnen habe. Damals habe ich geschrieben, dass man im Danken anerkennt, dass wir es alleine nicht schaffen kann und dass das auch gut so sei.

Karl Brunner, Geistlicher Assistent im KVW
Ich durfte im KVW in den Jahren meines Engagements – auch schon vor meiner Zeit als Geistlicher Assistent – häufig die Stärke des Verbandes kennenlernen: Sie liegt ganz klar im Einsatz FÜREINANDER. Die vielen Ehrenamtlichen in den Ortsgruppen leben das Füreinander. Sie sind weniger Sonntagsredner:innen, als tatkräftige Menschen, die sich vielfältig einsetzen: vom Suppen- oder Knödelsonntag, bis zu den Besuchen der älteren oder kranken Menschen, von Weiterbildungsinitiativen bis zu Gemeinschaftsausflügen, von Stellungnahmen in der Presse bis hin zum Lobbyismus für das Gemeinwohl gegenüber der Politik auf Orts- und Landesebene, ...
Warum machen wir das im KVW? Weil wir wissen, dass wir als Menschen nicht alleine im Wald stehen und uns nicht einbilden der Nabel der Welt zu sein, selbst wenn uns der Zeitgeist den isolierten Individualismus als Königsdisziplin vorgaukelt. Im KVW leben wir die gegenseitige Verbundenheit durch diesen vielfältigen Einsatz FÜREINANDER. Darin sind wir echte Profis.
Damit knüpfen wir Faden an Faden und machen unsere Gesellschaft im Bild gesprochen als wärmenden Stoff und als tragendes Netz der Mitmenschlichkeit erfahrbar. Es ist schön, Teil so einer Bewegung zu sein und die Wirkkraft auch erfahren zu dürfen. Für all das und noch viel mehr bin ich dankbar. Und ja, ich anerkenne, dass ich all das alleine nie schaffen würde, sondern es ein Miteinander braucht, um so viel Füreinander möglich zu machen. Und ja, das ist gut so!
Hören Sie rein in unseren Podcast WERT-voll Leben! www.kvw.org/de/bezirke/bozen-39.html


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