KVW Aktuell

Gemeinsam stark

30 Jahre Zusammenarbeit zwischen dem KVW und der VZS
Gunde Bauhofer Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale Südtirol mit Werner Atz KVW-Geschäftsführer
„Gemeinsam stark“ – dieses Leitmotiv prägte die Feier zum 30-jährigen Bestehen der Verbraucherzentrale Südtirol im Schloss Maretsch in Bozen. Drei Jahrzehnte engagierter Arbeit im Dienste der Konsumentinnen und Konsumenten wurden dort gewürdigt – und zugleich ein Zeichen für die Bedeutung gemeinschaftlichen Handelns gesetzt.
Seit ihrer Gründung ist die Verbraucherzentrale Südtirol eine unabhängige und verlässliche Stimme der Verbraucher:innen im Land. Über eine Million Anfragen wurden in den vergangenen 30 Jahren bearbeitet, mehr als 27 Millionen Euro konnten erfolgreich für Konsument:innen zurückgeholt werden. Diese Zahlen stehen für konkrete Hilfe im Alltag, für Kompetenz und für das Vertrauen, das die Verbraucherzentrale bei der Bevölkerung genießt.
Der KVW war von Beginn an Teil dieser Erfolgsgeschichte. Als Mitgründer der Verbraucherzentrale Südtirol hat der Katholische Verband der Werktätigen seine gesellschaftspolitische Erfahrung, sein Netzwerk und vor allem seine Werte eingebracht. Solidarität, soziale Verantwortung, Gerechtigkeit und der Einsatz für Menschen in ihren Lebens- und Arbeitsrealitäten bilden das Fundament des KVW – Werte, die auch die Arbeit der Verbraucherzentrale bis heute tragen. Seit über 75 Jahren versteht sich der KVW als starke Interessenvertretung der Arbeitnehmer:innen, Familien, Senior:innen und Benachteiligten in Südtirol. Das aktive Mitwirken in der Verbraucherzentrale ist Ausdruck dieses Selbstverständnisses: Verbraucher:innen sind keine anonymen Marktteilnehmenden, sondern Menschen mit Rechten, die Schutz, Information und Unterstützung benötigen. Gerade in einer immer komplexer werdenden Wirtschafts- und Konsumwelt ist dieser Einsatz aktueller denn je.
Bei der Jubiläumsfeier dankte VZS-Präsident Pepi Trebo allen Wegbegleiter:innen, Unterstützer:innen und Partnerorganisationen für die konstruktive Zusammenarbeit über drei Jahrzehnte hinweg. Ein zur Feier gedrehter Kurzfilm ließ die ersten 30 Jahre der Verbraucherzentrale lebendig Revue passieren.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Ehrung langjähriger Mitarbeiter:innen, die den Aufbau und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Verbraucherzentrale maßgeblich mitgetragen haben. Anstelle von Geschenken wurden Spenden für die Vinzenzgemeinschaft gesammelt und von der VZS verdoppelt – ein starkes Zeichen gelebter Solidarität, ganz im Sinne der gemeinsamen Werte.
Auch künftig werden neue Herausforderungen auf die Verbraucher:innen zukommen – von Digitalisierung über Nachhaltigkeit bis hin zu sozialen Fragen. Doch eines bleibt unverändert: Am Ende des Tages sind wir alle Verbraucher:innen. Umso wichtiger ist es, starke Organisationen an der Seite zu wissen, die Orientierung geben, Rechte stärken und niemanden allein lassen. Der KVW wird diesen Weg auch in Zukunft aktiv mitgestalten – als verlässlicher Partner der Verbraucherzentrale Südtirol und als Stimme für ein soziales, gerechtes Miteinander in unserem Land.

KVW Aktuell

„Werkzeug des Friedens sein“

Vom 2. bis 8. März 2026 findet die zweite Friedenswoche in der Diözese Bozen-Brixen statt.
Während bei der ersten Friedenswoche zwei Christinnen aus Palästina, Sumaya Farhat-Naser und Hiyam Marzouqa-Awad, eingeladen wurden, werden 2026 der Friedensethiker Wolfgang Palaver und Markus Moling, Direktor des Institutes „De Pace Fidei“, zum Thema „Werkzeug des Friedens sein“ referieren.
Im Laufe der Friedenswoche gibt es eine bunte Vielzahl an Angeboten – sowohl auf diözesaner als auch auf pfarrlicher Ebene –, die Impulse geben, wie man als Einzelperson / als Familie / als Verein / als Pfarrei Werkzeug des Friedens sein kann.
Die Friedenswoche mündet in den „Tag der Solidarität“. An diesem Tag soll in allen Pfarreien für den Frieden gebetet und aufgezeigt werden, wie man zu einem Werkzeug des Friedens“ werden kann. In vielen Kirchen geht die Sammlung zugunsten des Patronats KVW ACLI.
Da dieses Thema nicht auf eine Woche im Jahr reduziert werden kann und darf, finden auch in den darauffolgenden Wochen und Monaten auf Ebene der Diözese und der Pfarreien bzw. Seelsorgeeinheiten verschiedene Aktionen statt, die das Anliegen der Friedenswoche präsent halten sollen.
Organisation
Organisiert wird die Friedenswoche vom diözesanen Missionsamt und dem Institut „De Pace Fidei“ in Kooperation mit verschiedenen Ämtern und Einrichtungen am Bischöflichen Ordinariat, der Cusanus Akademie, dem Haus der Solidarität, sowie der Katholischen Frauenbewegung. Pfarreien, Vereine, Schulen, Lehrpersonen und Institutionen, Musikschulen oder -gruppen, sind eingeladen, in Eigeninitiative etwas zur Friedenswoche beizutragen. 
Firm- und Jugendgruppen werden dazu motiviert, in der eigenen Pfarrei / Seelsorgeeinheit selbst einen Friedensweg zu gestalten oder zu organisieren (unabhängig davon, ob diese Initiative während der Friedenswoche oder in den drauffolgenden Wochen durchgeführt wird). So findet beispielsweise am 16. Mai um 9.30 Uhr ein Friedensweg in St. Johann im Ahrntal statt, der von Gläubigen der Dekanate Sand in Taufers und Bruneck mitgestaltet wird.
Für Religionslehrpersonen der Grund-, Mittel-, und Oberschulen werden Stundentafeln zum Thema „Werkzeug des Friedens sein“ erstellt, die zeitnah auf der Internetseite www.bz-bx.net/friedenswoche abrufbar sind.
Programm
Das detaillierte gesamte Programm der Friedenswoche sowie Friedensgebete für die Pfarrei usw. finden sich auf der Homepage www.bz-bx.net/friedenswoche