Intern
VILLNÖSS

Gemeinsam unterwegs nach St. Johann in Ranui

Nicht ohne Grund hatte man das Kirchlein St. Johann in Ranui in St. Magdalena/Villnöss für die traditionelle österliche Einstimmung in der Karwoche gewählt: ist es doch eines der schönsten Landschaftsmotive vor der Kulisse der imposanten Geislergruppe. Überraschend viele Mitglieder, darunter die zwei Ältesten - zugleich Gründungsmitglieder der Seniorengruppe, haben daran teilgenommen. Vor Beginn der Besinnung wurde uns von Peter Radmüller die Entstehung des Kirchleins im Jahre 1744 durch die Nachkommen des Michael Jenner, ehemaliger Besitzer des nahe gelegenen, stattlichen Ansitzes Ranui und Besitzer des Bergwerkes am Villanderer Berg, übermittelt. Unsere Schriftführerin Monika Psaier hatte eine Andacht vorbereitet, wobei die Stationen des Kreuzweges gesungen wurden. Als Abschluss trafen wir uns zum Pizzaessen im „Dreimädlhaus“, wo der Tag für einige mit einem „Karterle“ endete.

Intern
VINSCHGAU

KVW-Gebietstagung in Latsch: dem Frieden nachjagen

Mitte Oktober 2025, trafen sich im Culturforum Latsch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KVW-Ortsgruppen des Gebietes, um sich auf das Jahresthema 2025/26 vorzubereiten und das vergangene Arbeitsjahr zu reflektieren. In seinem Impulsreferat erinnerte KVW-Vorstandsmitglied Christian Wenter an die vielen aktuellen Herausforderungen. Frieden sei ein hohes Gut – und wir hätten zu wenig davon. Wie nah Krieg inzwischen an Südtirol herangerückt ist, zeige die Entfernung von Bozen zur Ukraine, vergleichbar mit jener nach Sizilien. Neben menschlichem Leid bringe Krieg auch schwere wirtschaftliche und sozialpolitische Folgen mit sich. Seine zentrale Frage an die Ortsgruppen: Was können wir vor Ort tun, um das Thema Frieden über die kommenden Monate präsent zu halten? Ansatzpunkte seien gelebte Gewaltfreiheit, Dialogbereitschaft, Förderung von Bildung und Gerechtigkeit sowie das Engagement für eine starke Demokratie. Frieden brauche Authentizität und Überzeugungskraft – nicht Macht oder Drohung. Bezirksvorsitzender Heinrich Fliri und sein Stellvertreter Josef Bernhart informierten über aktuelle Initiativen auf Bezirksebene. Ortsseelsorger Johann Lanbacher bereicherte die Tagung mit einer biblischen Erzählung, und Gebietsvertreterin Margit Hillebrand motivierte die Anwesenden, sich weiterhin engagiert mit neuen Ideen für die Anliegen der Menschen vor Ort einzusetzen.