Thema

Bischof Ivo Muser

Papst Leo XIV. „Friede sei mit euch allen“ waren die ersten Worte, mit denen er sich an die Kirche und die Welt gewandt hat. Und das am 8. Mai, genau 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Viel versprechend ist seine Biographie: Ein Nordamerikaner, der mehrere Jahrzehnte in Peru als Missionar gewirkt hat.
12 Jahre war er Generaloberer des Ordens der Augustiner, verwurzelt und beheimatet in der Theologie des großen Augustinus. Frieden, soziale Verantwortung, Sorge um die Armen, Weggemeinschaft und Einheit, waren die häufigsten Worte in den ersten Wochen seiner Amtszeit. Sein Wahlspruch wird ihn und hoffentlich den Weg unserer Kirche prägen. Es ist ein Wort aus einem Psalmenkommentar des heiligen Augustinus: „In illo uno unum – In jenem Einen sind wir eins“. In seiner ersten Ansprache an das Kardinalskollegium nach der Wahl zum Papst hat Leo XIV. seine Beweggründe für die Wahl des Namens „Leo“ erläutert.
Er will sich auf Leo XIII. beziehen, der untrennbar verbunden ist mit seiner bahnbrechenden Enzyklika „Rerum novarum“.
Es geht um soziale Gerechtigkeit, technologische Verantwortung und um eine Kirche, die Hoffnung spendet in einer Welt im Wandel: „Leo XIII. stellte sich den Herausforderungen der ersten industriellen Revolution – heute stehen wir vor einer neuen: der Revolution der künstlichen Intelligenz und ihrer Auswirkungen auf Gerechtigkeit, Arbeit und Menschenwürde.“
Herzlich willkommen, Papst Leo! Du bist jetzt der Petrus von heute. Möge Gott uns unter deiner Führung helfen, unsere Zeit im Geist des Evangeliums zu gestalten, zu prägen und besser zu machen.

KVW Aktuell

Neuer Landesvorstand gewählt

Werner Steiner bleibt Vorsitzender – neue Gesichter im Leitungsgremium
Der neue Vorstand: vordere Reihe Monika Gatterer, Margherita Plaickner, Margareth Fink, Karl Brunner und Karl Kerer,hintere Reihe Werner Steiner, Christian Wenter und Heinrich Fliri
Der Katholische Verband der Werktätigen (KVW) hat Mitte Mai einen neuen Landesvorstand gewählt. In der konstituierenden Sitzung bestätigte der Landesausschuss Werner Steiner einstimmig in seinem Amt als Vorsitzender. Steiner steht dem Verband seit zwölf Jahren vor und kann weiterhin auf breite Unterstützung aus allen Bezirken bauen.
Sichtlich bewegt nahm Steiner die Wiederwahl an und betonte:
„Ich danke für das große Vertrauen! Mein Ziel bleibt es, in allen Ortsgruppen präsent zu sein und mich einzubringen – gerade auch in kleinen. Der KVW ist wichtiger denn je als soziales Gegengewicht zu wirtschaftlicher Macht.“
Auch Margareth Fink (Bezirk Bozen), Monika Gatterer (Pustertal) und Heinrich Fliri (Vinschgau) wurden in ihren Vorstandsämtern bestätigt. Neu ins Gremium gewählt wurde Christian Wenter als Vertreter des Bezirks Meran.
Erstmals wurden zudem zwei Mitglieder kooptiert – ein Schritt, der laut neuen Statuten für mehr regionale Ausgewogenheit sorgen soll: Karl Kerer vertritt künftig das Wipptal, Margherita Plaikner den Bezirk Brixen.
In den nächsten Sitzungen wird der Vorstand die Vorsitzenden der KVW-Interessensgruppen – darunter Frauen, Senioren, Verwitwete und Alleinstehende – bestimmen und das Jahresthema festlegen. Einen ersten inhaltlichen Impuls gab KVW-Seelsorger Charly Brunner mit seinem Appell: „Für den Frieden – gegen die massive Aufrüstung.“
Der neue Landesausschuss 2025-2030
Werner Steiner, Christian Wenter, Heinrich Fliri, Monika Gatterer, Karl Kerer, Rosa Purdeller, Karin Sparber, Sonja Schöpfer, Helga Holzer Mutschlechner, Margareth Fink, Magdalena Harrasser, Oskar Peterlini, Anneliese Weiss Angerer, Gudrun Warger, Gerhard Giuliani, Josef Guadagnini, Carla Kofler Grüner, Heidrun Goller, Anneliese Winkler, Herbert Pfeifer, Otto Platzgummer, Elfriede Pöhl, Konrad Obexer, Margherita Plaickner, Anuska Gostner.
Das Schiedsgericht 2025-2030
Maria Mayr Kusstatscher, Erich Achmüller, Rosa Stecher Weissenegger, Siegfried Gufler, Alois Costadedoi.