KVW Aktuell

Einkehrtag der Interessensgruppe der Verwitweten und Alleinstehenden im KVW

Am 17. Mai, veranstaltete der Ausschuss der Interessensgruppe der Verwitweten und Alleinstehenden im KVW seinen Einkehrtag in Astfeld im Sarntal. Den besinnlichen Teil des Tages gestaltete Frau Thekla Amplatz in der wunderschön gelegenen Kirche von Astfeld und schuf damit eine stimmungsvolle und nachdenkliche Atmosphäre.
Nach einem vorzüglichen Mittagessen – bei dem wir auch unseren Richard herzlich willkommen heißen durften – fand am Nachmittag eine kurze Sitzung statt, bevor wir uns erfüllt von einem gelungenen Tag, wieder auf den Heimweg machten.
Ein großer Dank gilt Maria Unterkalmsteiner für die hervorragende Organisation dieses besonderen Tages!
Rosa Purdeller Obergasteiger

KVW Aktuell

Einsame Stimmen mit prophetischem Charakter

Der mediale und politische Chor schreit nach militärischer Unabhängigkeit, die durch einen Kraftakt an Aufrüstung erreicht werden soll. Damit hängt eine massive Verschuldung zusammen, die dafür wie selbstverständlich in Kauf genommen wird.
Karl Brunner, Geistlicher Assistent im KVW
Länder haben das Recht, sich vor Aggressionen zu schützen und gegen Übergriffe zur Wehr zu setzen. Dabei dürfen wir uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch das Krieg ist und Krieg bedeutet: Tod, Verstümmelung, Zerstörung, … enorme äußere und innere Wunden für die Menschen in den betroffenen Regionen. In den Chor der Aufrüstungsmaschinerie mischen sich letzthin immer mehr leise Stimmen des Widerspruchs und fordern einen glaubwürdigen und intensiven diplomatischen Einsatz zur Beendigung der kriegerischen Handlungen, die die Basis für einen gerechten Frieden darstellen sollen.
Für mich sind das prophetische Stimmen. Sie erinnern uns daran, dass der Friede unser Weg ist, den wir gehen sollen. Sie erinnern uns außerdem, dass wir allein über die Produktion von Waffen und eine Politik, die „Brücken“ zerstört, nicht in der Lage sein werden, diesem Treiben ein Ende zu setzen. Dabei ist es ein Skandal und ein tagtägliches politisches Versagen, wenn Krieg herrscht.
Daran sollte man sich NIE gewöhnen und stets alles erdenklich Mögliche tun, um kreativ an Brücken und Begegnungen zu bauen, die den Frieden fördern. Unsere politischen Vertreter:innen brauchen die Stimmen, die den Frieden fordern und wir sollten lautstark einstimmen!
Es gibt auch Profiteure des Krieges, weil es um sehr viel Geld geht, das in Zukunft – dazu braucht man kein Prophet sein – im sozialen Engagement der Staaten fehlen wird. Von diesen Interessengruppen wird auch zukünftig kein Aufruf zum Frieden zu erwarten sein. Es braucht da unsere Stimme im Chor: Friede!!!
Mehr von Charly im Podcast WERT-voll leben!