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Warum nicht?
Sybille Koefele, eine der ersten Patientinnen der CIPN-Studie, die an die Kühlmaschine angeschlossen wurde

Foto: privat
Dass sie ein positiv eingestellter Mensch ist, hört man gleich an der Stimme. Und positiv ist sie alles angegangen, was mit ihrer Brustkrebserkrankung zu tun hat. Sybille Koefele kommt von einem Wein- und Obsthof in Kaltern, aber sie hat sich in Brixen behandeln lassen, weil ihre Schwägerin dort Ärztin in der Gynäkologie ist. Im vergangenen Oktober erhielt die damals 39jährige Mutter von drei Kindern (heute 21, 6 und 3) die Diagnose Brustkrebs, am 18. November begann ihre Chemotherapie. Zunächst ohne Taxal. „Es ging alles so schnell. Ratzfatz und ich war mittendrin. Diagnose, Untersuchungen. Und dann kam die Frage, ob ich an der Studie teilnehmen möchte. Ich wusste vorher von gar nichts. Nie gehört.“ Nachdem ihr alles erklärt worden war, sagte sie sich ganz spontan, „Warum nicht?“ und war dann doch überrascht, als ihr mitgeteilt wurde, dass das Zufallsprogramm sie für die Interventionsgruppe ausgewählt hatte. Weitere Untersuchungen durch den Neurologen folgten und dann die erste Chemo mit Taxal, angeschlossen an das HILOTHERM® ChemoCare-Gerät. Es war Januar, aber sie empfand die Kühlung von Händen und Füßen auf 15 Grad nicht als zu unangenehm. Vielleicht etwas lang als Prozedur. Die Chemo dauert eine Stunde und an das Gerät muss man schon eine Viertelstunde vorher angeschlossen werden plus eine Viertelstunde nachkühlen. Im April hat sie ihre Chemotherapie abgeschlossen, im Mai wurde sie einer Mastektomie und Brustaufbau unterzogen und jetzt hofft sie, dass damit alles vorbei und nur noch Erinnerung ist. Kribbeln in Händen und Füßen spürt sie bisher nicht und jetzt ist sie doch gespannt, ob das – nach Auswertung der Studienergebnisse – tatsächlich auf die Kryotherapie zurückzuführen ist.

