Aktuell

SKH und LILT stellen sich vor

Info-Video im Wartesaal der Onkologie Bozen
Foto: Othmar Seehauser
Fünf Minuten und 36 Sekunden dauert ein Video, das seit dem 4. September im Wartessaal der Onkologie Bozen non-stop läuft. Ein Überblick über das Angebot von LILT und Südtiroler Krebshilfe für die PatientInnen.
Kurse, Lymphdrainage, finanzielle Hilfen, Gymnastik, ergotherapeuthische Kurse aller Art von Kunst- über Tanztherapie, bürokratische Hilfestellungen, Hilfe bei der Erstellung der Patientenverfügung, Selbsthilfegruppen usw. In beiden Sprachen, mit Link und Telefonnummer.
Die Idee dazu hatte der Primar der Onkologie, Dr. Luca Tondulli, damit die PatientInnen so schnell wie möglich über das Angebot dieser beiden wichtigen Vereinigungen informiert sind. Die Landes-Vorsitzende der Südtiroler Krebshilfe Maria Claudia Bertagnolli und der Vorsitzende der LILT, Lega Italiana per la lotta contro i tumori, Dr. Ivo Gentilini, kamen diesem Angebot nur zu gerne nach. Das Video stellt die Kernaktivitäten beider Vereinigungen in beiden Landessprachen vor.
Vorgestellt wurde das Video in der Onkologie Ende August bei einem Treffen der beiden Vorsitzenden mit Primar Tondulli. Die PatientInnen sind damit schon bei ihrem ersten Kontakt mit der Onkologie über diese beiden wichtigen Vereinigungen informiert. Nicht zuletzt vermittelt die Vorstellung von LILT und SKH in einem Videoclip noch eine weitere Botschaft: Gemeinsam können wir noch besser helfen.

Aktuell

Blauer Himmer, grüne Wiesen

Der Jahresausflug führte die Mitglieder Krebshilfe ins wunderschöne Sarntal
Foto: Othmar Seehauser
Das Sarntal ist eines der ursprünglichsten Täler Südtirols. Schöne alte Höfe an den Berghängen, Traditionen, eine unberührte Natur und manchmal das Gefühl, als sei die Zeit hier stehengeblieben, erwarten den Besucher. Aus ganz Südtirol sind 280 Mitglieder der Südtiroler Krebshilfe an einem wunderschönen Samstagmorgen, dem 20. September, ins Sarntal zum traditionellen Landesausflug aufgebrochen. Organisiert wurde der Ausflug vom Bezirk Bozen Salten Schlern.
Vor Ort zog das Vorstandsmitglied Maria Fellin die Fäden. Schon der erste Programmteil, die Hl. Messe war etwas ganz Besonderes. Musikalisch begleitet wurde er nämlich vom Sarner Männerchor unter der Leitung von Rosa Oberhöller, die schließlich auch ihre Ziehharmonika in der Kirche ertönen ließ. Den Gottesdienst hat Seniorenseelsorger Josef Torggler gehalten.
Rosa und ihre Ziehharmonika begleiteten auch das anschließende Essen im Sarner Bürgerhaus. Für das leibliche Wohl der Mitglieder der Krebshilfe, die an den Tischen in angeregte Gespräche vertieft waren, sorgten Luis und Petra, mit einer Kräuterknödelsuppe, zwei verschiedenen Braten und Gemüse sowie zwei Desserts, Halbgefrorenes mit Schokoladenglasur und Mousse au Chocolat mit Obst.
Von der Gemeinde Sarnthein wurden die Gäste von Flora Brugger, Referentin für Schule und Kultur in Vertretung für Bürgermeister Anton Mair begrüßt. Nach dem Essen nutzten einige beschwingt die Musik von Rosa Oberhöller zum Tanzen, andere gingen das Rohrerhaus besichtigen, ein altes Bauernhaus, das heute ein Museum des bäuerlichen Lebens ist und die Möglichkeit gibt, in das bäuerliche Alltagsleben vergangener Zeit, die Sarner Tradition, die Bräuche und Sitten und das Sarner Traditionshandwerk einzutauchen. Andere nutzten die Gelegenheit, um unter dem tiefblauen Himmel einen kleinen Spaziergang durch Sarnthein zu machen.
Zu Kaffee und Kuchen trafen dann alle wieder zusammen. Die Kuchen – und welche Kuchen – hatten die Bäuerinnen von „Ollerhond selbergmochts“ mit viel Liebe und fleißigen Händen zubereitet und der Krebshilfe gespendet. Maria Fellin war zu traurig, dass sie am Ende nicht einen Krapfen abbekommen hat: Wie gut die Mehlspeisen der Sarner Bäuerinnen sind, hatte sich unter den Ausflugsteilnehmern schnell herumgesprochen, die sich hoffnungsvoll in die lange Schlange am Kuchenbuffet angestellt hatten.
„Ein wunderschöner Tag, der viel zu schnell zu Ende ging“, lautet auch das Resumee der Landesvorsitzenden der Südtiroler Krebshilfe Maria Claudia Bertagnolli, die auch Vorsitzende des Bezirks Bozen Salten Schlern ist. „Der blaue Himmel, die grünen Wiesen und der schöne Tag in Gemeinschaft werden uns noch lange begleiten.“
Foto: Othmar Seehauser