Aktuell

Eng zusammenarbeiten

Treffen zwischen den Präsidenten von SKH und LILT mit dem Primar der Onkologie


Ein informelles Treffen, um sich kennenzulernen, sich über die Ziele der eigenen Organisationen – der Südtiroler Krebshilfe (SKH) und der Liga zur Krebsbekämpfung Bozen (LILT) – auszutauschen und Kontakt mit dem Primar der Onkologie-Abteilung des Bozner Krankenhauses, Dr. Luca Tondulli, aufzunehmen. Die Landespräsidentin der SKH, Maria Claudia Bertagnolli und der neue Präsident der LILT, Dr. Ivo Gentilini, haben eines gemeinsam: den Wunsch, alle im Bereich tätigen Kräfte zu vereinen, um die Interessen ihrer Mitglieder noch besser zu vertreten.
Mit Dr. Tondulli wurde nicht nur über die Arbeit und die Angebote der beiden Organisationen für Krebspatienten gesprochen, sondern auch über die Wichtigkeit, sowohl Patienten als auch deren Angehörige aktiv in den therapeutischen Prozess einzubeziehen. Ein weiteres Thema waren die enormen Fortschritte in der Onkologie und der Behandlung der unterschiedlichen Neoplasien, die in den letzten Jahren durch die Entwicklung neuer, immer individuellerer und gezielterer Medikamente und Techniken erzielt werden konnten. In Südtirol können sich die Patienten jedenfalls darauf verlassen, dass sie nach den neuesten europäischen Leitlinien behandelt werden.

Aktuell

CHECK YOURSELF

8. März – Die neue Sensibilisierungskampagne von mamazone
Wichtiger als eine geschenkte Mimose. Der internationale Frauentag ist in Bozen jedes Jahr Anlass für eine wichtiges Date: das Pressegespräch von mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs im Parkhotel Laurin. Selbstfürsorge und mehr Achtsamkeit in Sachen Brustgesundheit. Denn: Brustkrebs-Früherkennung rettet Leben!
Jedes Jahr überrascht mamazone mit einer neuen südtirolweiten Brustkrebs-Sensibilisierungskampagne. Das Pressegespräch am 7. März im Hotel Laurin stand unter dem Thema CHECK YOURSELF. Martina Ladurner und Erika Laner stellten die neue Kampagne zur Selbstkontrolle vor, die mamazone in Zusammenarbeit mit dem Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol hds und mit den Südtiroler Raiffeisenkassen realisiert hat. Markus Rabanser und Philipp Moser (hds) sowie Herbert von Leon (Raika) betonten, dass es ihnen ein Anliegen sei, dazu beizutragen, das Bewusstsein für Brustkrebsvorsorge zu stärken und Leben zu retten.
CHECK YOURSELF. In Modegeschäften, die der Fachgruppe Fashion im hds angehören, werden ab sofort in den Umkleidekabinen Informationsanhänger mit dieser Botschaft gut sichtbar aufliegen, um Frauen aller Altersgruppen für die eigene Brustgesundheit zu sensibilisieren“ erklärten Erika Laner und Martina Ladurner. In den Südtiroler Raiffeisenkassen werden die Anhänger in den Filialen verteilt.
„CHECK YOURSELF – Früherkennung rettet Leben“ ist die klare Botschaft der Gemeinschaftsaktion. Jede achte Frau erhält im Laufe ihres Lebens die Diagnose Brustkrebs. Je früher der Tumor jedoch erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen. Dass die Zahl an Neuerkrankungen weltweit zunimmt (in Italien sind es jährlich über 55.000 Frauen, in Südtirol ca. 450 Frauen, die diese Diagnose erhalten) ist in dieser Hinsicht zwar eine negative Zahl, aber ebenso wie die abnehmende Sterblichkeitsrate auch ein Zeichen, dass Vorsorge greift. Die qualitätsgesicherte Früherkennung rettet Leben!
Im Rahmen der Pressekonferenz brachten auch Prof. Dr. Christian Marth, Vorstand der Universitätsklinik für Frauenheilkunde Innsbruck, und Dr.in Sonia Prader, Primarin der Abteilung Gynäkologie am Krankenhaus Brixen und Sterzing, die Bedeutung von Früherkennung in der Behandlung und Prognose bei Brustkrebs auf den Punkt.
Dr.in Sonia Prader: „Es sollte mehr vom landesweiten Angebot der Kurse, in denen die Brustuntersuchung aufgezeigt wird, Gebrauch gemacht werden und auf die Bedeutung der genetischen Beratung und Genetischen Tests bei familiärer Häufung von Brustkrebs und auf die Möglichkeiten der intensivierten Früherkennung aufmerksam gemacht werden“.
„Der Sinn von Vorsorgeuntersuchungen oder Screeningtests ist es, in einer anscheinend gesunden Bevölkerung diejenigen auszumachen, die einem größeren Gesundheits- bzw. Erkrankungsrisiko unterliegen, damit ihnen eine frühzeitige Behandlung oder ein Eingriff angeboten und so die entsprechende Inzidenz und/oder Mortalität gesenkt werden kann. Mammographie erlaubt Früherkennung aber selten Vorsorge,…man erkrankt trotz Mammographie aber kann den Tumor früher erkennen“, erklärte Prof. Marth.
Zum Abschluss erneuerte mamazone Südtirol die Forderung, in Zukunft das landesweite Mammographie-Screening nicht nur Frauen zwischen 50 und 69 kostenlos anzubieten, sondern auf Frauen zwischen 40 und 75 auszuweiten, da immer mehr jüngere bzw. auch ältere Frauen mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert werden.
Anlässlich des Internationalen Frauentages organisierte das Parkhotel Laurin zudem eine Sammlung zugunsten des Vereins mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs. Jeder Gast, der am 8. März die Bar des Laurin aufesuchte und ein Getränk im Wert von mindestens 3,50 Euro konsumierte, spendete automatisch 1,00 Euro zur Unterstützung der Sensibilisierungs-Initiative von mamazone. Im Restaurant Laurin trug jedes bestellte Gericht ebenfalls mit 1,00 Euro zur Spendenaktion bei. Darüber hinaus hat auch das Parkhotel Laurin selbst einen eigenen Betrag beigesteuert.
Zum Abschlöuss der Veranstaltungen zum Welt-Frauentag hielt Primaria Dr. Sonia Prader um 18 Uhr in der Abteilung der Gynäkologie des Krankenhauses Brixen ebenfalls in Zusammenarbeit mit mamazone einen Vortrag zum Thema Frauengesundheit.
Vereint für die Vorsorge. v.l.n.r Prof. Christian Marth, Dr.in Sonia Prader, Erika Laner, Martina Ladurner, Herbert von Leon und Markus Rabanser