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Positive Bilanz für das Projekt für die regionale Zusatzvorsorge Pensplan

Über 374.000 verwaltete Positionen (+8,8 Prozent gegenüber 2024). Am Donnerstag, den 28. Mai 2026, informierten der Regionalassessor für Zusatzvorsorge, Carlo Daldoss, sowie der Verwaltungsrat der Pensplan Centrum AG im Rahmen einer Pressekonferenz über den aktuellen Stand des Projekts für die regionale Zusatzvorsorge Pensplan.
In der Autonomen Region TrentinoSüdtirol ist ein kontinuierlicher Anstieg der bei den territorialen Partnerzusatzrentenfonds der Pensplan Centrum AG geführten Positionen zu verzeichnen.
Zum Jahresende 2025 erreichten die in der Region errichteten Zusatzrentenfonds ein Gesamtvermögen von 8 Milliarden Euro (+12 Prozent gegenüber 2024). Die Beteiligung an der Zusatzvorsorge ist zwischen Männern (49,2 Prozent) und Frauen (50,8 Prozent) ausgewogen und bestätigt den großen Erfolg der Sensibilisierungskampagnen der Gesellschaft gegenüber der weiblichen Bevölkerung.
Zudem ist ein deutlicher Anstieg der Mitglieder unter 20 Jahren zu verzeichnen, wodurch das Durchschnittsalter auf 40 Jahre gesunken ist (42 im Jahr 2024).
Im Durchschnitt beläuft sich das in den Zusatzrentenfonds angesparte Kapital auf rund 23.500 Euro pro Position, wobei ein ausgeprägter geschlechtsspezifischer Unterschied festzustellen ist: Das durchschnittlich angesparte Kapital in den Partnerzusatzrentenfonds beträgt bei Männern rund 30.400 Euro, während dieser Wert bei Frauen auf 19.800 Euro sinkt.
ie Pensplan Centrum AG erbringt kostenlose Verwaltungs- und Buchhaltungsdienstleistungen zugunsten all jener, die sich für eine Mitgliedschaft in einem Partnerzusatzrentenfonds (Laborfonds, Plurifonds, Pensplan Profi und Raiffeisen Offener Pensionsfonds) entschieden haben. Auch für das Jahr 2025 bestätigt sich der stark steigende Trend bei den verwalteten Positionen und Unternehmen (jeweils 374.877 bzw. 49.603). Die Anzahl der abgewickelten Verwaltungsvorgänge bleibt mit 261.364 Praktiken auf dem Niveau des Jahres 2024.
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 236.148 Kontakte – telefonisch, per EMail und persönlich in den Büros der Pensplan Centrum AG in Bozen und Trient sowie über virtuelle Kanäle – verzeichnet, weiterhin mit steigender Tendenz gegenüber dem Vorjahr.
Der Pensplan Centrum AG gelingt es, die operativen Kosten für die Erbringung der kostenlosen Dienstleistungen zugunsten der regionalen Bevölkerung durch die finanziellen Erträge aus der Veranlagung des Gesellschaftskapitals zu decken und darüber hinaus einen Teil der Mittel zur Unterstützung der Realwirtschaft im Gebiet einzusetzen.
Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal und ein Mehrwert des Projekts Pensplan ist zudem das flächendeckende Netz von 152 Pensplan Infopoints im gesamten Gebiet, die den Bürgerinnen und Bürgern Informations, Beratungs und Unterstützungsleistungen im Bereich der Vorsorge anbieten.
Hervorzuheben sind schließlich auch die Ergebnisse des Projekts zur Finanzbildung. Die Pensplan Centrum AG setzt das Projekt zur finanziellen Grundbildung der Bevölkerung erfolgreich fort, insbesondere im schulischen Bereich, mit dem Ziel, den Schülerinnen und Schülern die notwendigen Instrumente für fundierte finanzielle Entscheidungen zu vermitteln und gleichzeitig soziale sowie geschlechtsspezifische Unterschiede zu verringern. Die Bedeutung und Qualität dieser Tätigkeit wurde durch die Verleihung des „Qualitätssiegels“ des EdufinKomitees bestätigt, mit dem verlässliche und wirksame Programme der Finanz, Versicherungs und Vorsorgebildung ausgezeichnet werden. Zum Zeitpunkt der Verleihung gehörte die Pensplan Centrum AG zu den ersten Einrichtungen in Italien und war die einzige in der Autonomen Region TrentinoSüdtirol, die diese Auszeichnung erhielt.
Der Jahresbericht 2025, der in italienischer und deutscher Sprache vorliegt, ist an den Standorten der Pensplan Centrum AG sowie in digitaler Form im Bereich „Dokumente“ auf der Webseite verfügbar.

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Kostenlose Erstberatung in Erbschaftsfragen sehr beliebt

Über 570 Personen haben im letzten Jahr das Abkommen zwischen VZS und Notariatskammer Bozen in Anspruch genommen
Seit 2012 gibt es für die Bürger:innen die Möglichkeit, eine kostenlose Erstberatung durch einen Notar zu erhalten. Möglich ist dies dank einem Abkommen, das die VZS und die Notariatskammer Bozen unterzeichnet haben.
Die von allen Notaren auf Landesebene angebotene Erstberatung befasst sich beispielsweise mit der Erläuterung der einzelnen Testamentarten, der Hilfe bei der Verfassung oder Kontrolle eines eigenhändigen Testaments, der gesetzliche Erbfolge, den Pflichterbteilen oder den Schenkungen. Auch können sich die Verbraucher:innen über die steuerlichen Aspekte in der Erbfolge informieren.
Um in den Genuss der kostenlosen Erstberatung zu kommen, muss unter Bezug auf das „Abkommen zwischen Verbraucherzentrale Südtirol und Notariatskammer Bozen“ eine Terminvormerkung bei einem Notar der Notarkammer des Landes vorgenommen werden. Auf der Homepage der VZS können unter „Wegweiser der Notariatskammer“ die aktuellsten Leitfäden aus der Reihe „Wegweiser für die Bürger“ abgerufen werden.