Verbrauchertelegramm
Kundendienst im Kommunikationssektor

Am 8. August 2025 sind neue Qualitätsstandards in Kraft getreten

Im August sind mit dem Beschluss Nr. 255/24/CONS der Aufsichtsbehörde Agcom neue Qualitätsstandards im Bereich Kommunikation eingeführt worden. Die Kundenbetreuung bei elektronischen Kommunikations- und audiovisuellen Diensten muss nun schnell, kostenlos und transparent sein.
Dabei gilt insbesondere:
An Werktagen muss ein von Mitarbeiter:innen geleisteter telefonischer Kundendienst mindestens von 08.30 bis 21.30 Uhr kostenlos zur Verfügung stehen.
Die alternativen digitalen Möglichkeiten müssen klar, transparent und verständlich sein und es dem Nutzer ermöglichen, innerhalb kürzester Zeit Hilfe von einem Mitarbeiter zu erhalten und eine Beschwerde einzureichen.
Die Beschwerde muss innerhalb einer 30-Tage-Frist vom Betreiber bearbeitet werden, und kann vom Kunden nicht nur wie bisher per Einschreiben mit Rückantwort oder auf digitalem Weg, sondern auch per Telefon eingereicht werden. Der Betreiber muss dem Kunden deshalb den Identifikationscode der Beschwerde mitteilen.
Die Qualität der telefonischen Kundenbetreuung: die durchschnittliche Antwortzeit des Betreibers darf die 150 Sekunden (also zweieinhalb Minuten) nicht überschreiten.
Betreiber, die diese neuen Standards in ihrem Kundendienst nicht umsetzen, können auf dem Portal der Agcom unter folgendem Link gemeldet werden: segnalazioni.agcom.it/

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Einbruchschutz – auch im Herbst zählt Wachsamkeit

Ein Einbruch bedeutet nicht nur den Verlust von Wertgegenständen, sondern oft auch ein tiefes Gefühl der Unsicherheit. Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich das Risiko bereits deutlich senken – die folgenden Tipps zeigen, wo­rauf es ankommt.
Aufmerksame Nachbarschaft hilft
Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte nicht zögern, die Polizei zu verständigen. Ebenso hilfreich ist es, wenn Nachbarn während der Abwesenheit ein Auge auf Haus oder Wohnung werfen – zum Beispiel durch regelmäßiges Leeren des Briefkastens oder das Betätigen von Rollläden.
Türen und Fenster sichern
Die meisten Einbrüche erfolgen über ungesicherte Türen und gekippte Fenster. Deshalb gilt: Fenster und Balkontüren auch bei kurzer Abwesenheit schließen, Haustüren immer abschließen. Schlüssel sollten niemals außen stecken bleiben oder im Freien versteckt werden – Einbrecher kennen jedes Versteck.
Moderne Technik nutzen
Zusätzliche Sicherheit bieten einbruchhemmende Türen und Fenster sowie technische Lösungen wie Alarmanlagen und Videoüberwachung. Auch Zeitschaltuhren oder smarte Systeme, die Beleuchtung oder Rollläden steuern, tragen dazu bei, Anwesenheit zu simulieren und potenzielle Täter abzuschrecken.
Vorsicht im digitalen Alltag
Urlaubsfotos besser erst nach der Rückkehr posten. Wer seine Abwesenheit in sozialen Netzwerken öffentlich macht, liefert Einbrechern ungewollt wertvolle Hinweise.
Die VZS unterstützt Interessierte mit der Broschüre „Sicheres Zuhause – vor Einbruch geschützt“, die von der Webseite der VZS kostenlos heruntergeladen werden kann.