Kommentar
Liebe Mitglieder des ASGB!

Die diesjährige 1.-Mai-Feier des Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbundes steht unter dem Motto: „Alles dem Profit zuliebe? Wir sagen nein!“
Dieses Motto bringt auf den Punkt, was viele arbeitende Menschen in Südtirol tagtäglich erleben. Immer öfter scheint nur noch zu zählen, was sich rechnet. Leistung, Einsatzbereitschaft und menschliche Bedürfnisse werden dem reinen Kosten-Nutzen-Denken untergeordnet. Gespart, verdichtet und umstrukturiert wird häufig auf dem Rücken jener, die mit ihrer täglichen Arbeit unser Land tragen.
Wir als ASGB sagen dazu ganz klar: So darf es nicht weitergehen. Arbeit ist keine bloße Zahl in einer Bilanz, und der Mensch ist kein Kostenfaktor. Wer fleißig arbeitet, muss von seinem Lohn leben können. Wer ein Leben lang Leistung erbracht hat, muss im Alter in Würde leben können.
Gerade in Südtirol ist diese Frage besonders drängend. Die Lebenshaltungskosten sind hoch, Wohnen wird für viele immer schwerer leistbar, und gleichzeitig bleibt die Kaufkraft vieler Arbeitnehmer und Rentner unzureichend. Diese Schieflage ist sozial ungerecht und auf Dauer nicht hinnehmbar.
Besonders bedenklich ist, dass immer mehr junge Menschen ihre Zukunft nicht mehr in Südtirol sehen. Wenn junge Fachkräfte und gut ausgebildete Menschen abwandern, dann auch deshalb, weil sie anderswo bessere Löhne und bessere Perspektiven vorfinden. Ein Land, das seine Jugend verliert, weil Leistung und Qualifikation nicht ausreichend anerkannt werden, schwächt sich auf Dauer selbst.
Der 1. Mai ist deshalb weit mehr als ein symbolischer Feiertag. Er ist ein Tag der Haltung und des Zusammenhalts. Als ASGB werden wir auch weiterhin mit Nachdruck für faire Löhne, starke Renten, sichere Arbeitsplätze und würdige Arbeitsbedingungen eintreten. Wirtschaft hat dem Menschen zu dienen – nicht umgekehrt.
Unsere 1.-Mai-Feier findet wie üblich am Festplatz in Völs statt, und ich lade Euch alle herzlich ein, zahlreich daran teilzunehmen. Wie jedes Jahr soll dieser Tag nicht nur ein starkes Zeichen für soziale Gerechtigkeit sein, sondern auch ein Fest für die ganze Familie. Für Kinder gibt es verschiedene Aktivitäten, und natürlich ist auch für Speis und Trank bestens gesorgt.
Setzen wir also gemeinsam ein klares Zeichen: „Alles dem Profit zuliebe? Wir sagen nein!“
Dieses Motto bringt auf den Punkt, was viele arbeitende Menschen in Südtirol tagtäglich erleben. Immer öfter scheint nur noch zu zählen, was sich rechnet. Leistung, Einsatzbereitschaft und menschliche Bedürfnisse werden dem reinen Kosten-Nutzen-Denken untergeordnet. Gespart, verdichtet und umstrukturiert wird häufig auf dem Rücken jener, die mit ihrer täglichen Arbeit unser Land tragen.
Wir als ASGB sagen dazu ganz klar: So darf es nicht weitergehen. Arbeit ist keine bloße Zahl in einer Bilanz, und der Mensch ist kein Kostenfaktor. Wer fleißig arbeitet, muss von seinem Lohn leben können. Wer ein Leben lang Leistung erbracht hat, muss im Alter in Würde leben können.
Gerade in Südtirol ist diese Frage besonders drängend. Die Lebenshaltungskosten sind hoch, Wohnen wird für viele immer schwerer leistbar, und gleichzeitig bleibt die Kaufkraft vieler Arbeitnehmer und Rentner unzureichend. Diese Schieflage ist sozial ungerecht und auf Dauer nicht hinnehmbar.
Besonders bedenklich ist, dass immer mehr junge Menschen ihre Zukunft nicht mehr in Südtirol sehen. Wenn junge Fachkräfte und gut ausgebildete Menschen abwandern, dann auch deshalb, weil sie anderswo bessere Löhne und bessere Perspektiven vorfinden. Ein Land, das seine Jugend verliert, weil Leistung und Qualifikation nicht ausreichend anerkannt werden, schwächt sich auf Dauer selbst.
Der 1. Mai ist deshalb weit mehr als ein symbolischer Feiertag. Er ist ein Tag der Haltung und des Zusammenhalts. Als ASGB werden wir auch weiterhin mit Nachdruck für faire Löhne, starke Renten, sichere Arbeitsplätze und würdige Arbeitsbedingungen eintreten. Wirtschaft hat dem Menschen zu dienen – nicht umgekehrt.
Unsere 1.-Mai-Feier findet wie üblich am Festplatz in Völs statt, und ich lade Euch alle herzlich ein, zahlreich daran teilzunehmen. Wie jedes Jahr soll dieser Tag nicht nur ein starkes Zeichen für soziale Gerechtigkeit sein, sondern auch ein Fest für die ganze Familie. Für Kinder gibt es verschiedene Aktivitäten, und natürlich ist auch für Speis und Trank bestens gesorgt.
Setzen wir also gemeinsam ein klares Zeichen: „Alles dem Profit zuliebe? Wir sagen nein!“
Euer
Tony Tschenett,
Vorsitzender des ASGB
Tony Tschenett,
Vorsitzender des ASGB

