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Ole Jantschek, Klaus Waldmann (Hrsg.)

Shape the Future

Digitale Medien in der politischen Jugendbildung
Wochenschau Verlag: 2017
ISBN: 978-3734400117
Welche Chancen ergeben sich aus der Entwicklung des Internets zum Mitmachnetz und durch die rasante Verbreitung von sozialen Medien unter Jugendlichen für die politische Jugendbildung?
Die Beiträge dieses Bandes geben anregende Einblicke in vielfältige Praxisprojekte: Neue Formate wurden erprobt und digitale Medien zur Erkundung der Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen, zur Visualisierung von Wünschen, zur Artikulation von Interessen, zur Präsentation von Forderungen und zur Kommunikation mit Entscheidungsträgern eingesetzt. Im Vordergrund standen die Ideen, Online- und Offline-Medien in der Praxis zu verknüpfen, die Tools des Web 2.0 anzuwenden, mit digitalen Medien kreativ zu arbeiten und Ansätze der Partizipation zu stärken. Weiter werden Anregungen für eine zukünftige Praxis im dynamischen Feld der außerschulischen politischen Bildung formuliert.
Foto: Wochenschau Verlag

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Nedzad Mocevic, Aleander Osman (Hg.)

Radikal gegen Extremismus

Theorie und Praxis 20-jähriger muslimischer Jugendarbeit
new academic press og: Wien, 2017
ISBN: 978-3-7003-2056-2
Paris, Boston, Brüssel, Berlin und Manchester sind nur einige der tragischen Schauplätze. Überall dort haben Menschen ihr Leben gelassen, während sich die Täter hinter einer Symbolik des Islams und einer Rhetorik des globalen Dschihadismus versteckten. Die betroffene Bevölkerung – auch und vor allem die hiesigen MuslimInnen – verurteilen diese grauenhaften Anschläge, trauern um ihre Opfer und fühlen mit deren Angehörigen. An den gesellschaftlichen Rändern ist jedoch zweifelhafter Beifall zu vernehmen. Auf der einen Seite stehen Fanatiker im Mäntelchen des Islams. Sie wünschen sich nichts mehr als eine steigende Feindlichkeit gegenüber allen Menschen muslimischer Herkunft – ist dies doch Teil ihrer fatalen Rekrutierungsstrategie. Auf der anderen Seite warten selbsternannte AbendlandretterInnen, vermeintliche Islam-„KritikerInnen“ und rechte DemagogInnen – auch sie profitieren von dieser Polarisierung. Ganz gleich, ob es um WählerInnenstimmen, steigende Auflagen oder um persönliche Profilierung geht. Der gesellschaftliche Diskurs steht zwischen diesen beiden Polen. Zwischen Angst und Zuversicht wird ausverhandelt, wie wir in Zukunft mit dem Phänomen der Gewalt im Namen des Islams umgehen. Genau an dieser Stelle setzt das vorliegende Buch an. Neben vielfältigen theoretischen Ansätzen soll auch ein Raum für die konkrete Präventionsarbeit im österreichischen Kontext aufgezeigt werden.
Foto: new academic press