Verschiedenes
EU-Jugendpolitik:

Jugend in Europa – Wie geht´s weiter?

Das Tiroler Team der DialogbotschafterInnen mit Dialogkoordinatorin Daniela Redinger beim Zyklusauftakt, dem österreichweiten „Länder.Dialog“ in Kärnten. - FOTO: BJV/Feiner
Wohin soll sich Europa entwickeln und was kann Jugendpolitik dazu beitragen?
Darum dreht sich die sechste Runde des sogenannten „Strukturierten Dialogs“ (SD) von Sommer 2017 bis Ende 2018. Jugendliche „DialogbotschafterInnen“ dienen in dieser Zeit als Mittler zwischen jungen Menschen und der EU: sie geben in einer Orientierungsphase ihre Bedürfnisse, Ideen, Ängste und Sorgen auf europäischer Ebene kund – und nehmen dabei die Erfahrungswerte anderer Jugendlicher mit. Die Vorstellungen der Jugendlichen werden auf europäischer Ebene gesammelt, weiterbehandelt und münden in Empfehlungen (= Konsultationen) der EU-Jugendkonferenz. Diese Empfehlungen werden durch die DialogbotschafterInnen in Form von Gesprächsrunden bzw. Workshops (sogenannte lokale Dialoge) wieder in die Lebenswelt der Jugendlichen zurück getragen. Bei der EU-Jugendkonferenz in Wien (2.-4. September 2018) wird dann die Umsetzung geplant. Im Anschluss beschließt der EU-Jugendministerrat ein gemeinsames Dokument zum Schwerpunktthema und jedes Land arbeitet eigene Vorhaben aus.
Ziel des Strukturierten Dialogs ist es, Jugendlichen den Zugang zu Politik und Europa zu bieten, ihr europäisches Bewusstsein zu stärken und das Schwerpunktthema des aktuellen Zyklus bekannt und erfahrbar zu machen. Unterstützung finden die engagierten Tiroler SD-BotschafterInnen im Bereich Jugend der Landesabteilung Gesellschaft und Arbeit.
Fragen und Infos bei:
Daniela Redinger, SD-Koordinatorin
Bereich Jugend, Abt. Gesellschaft und Arbeit
E-Mail: ga.jugend@tirol.gv.at;
Tel.: 0512-508-3586

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Das Team der Tiroler DialogbotschafterInnen - Rückblick und Ausblick

„Seit August sind wir ein Team von sieben Tiroler Jugendlichen und geben der Jugend auf nationaler Ebene 1 1/2 Jahre eine Stimme in politischen und gesellschaftlichen Fragen. Ich bin als einzige schon seit März 2016 tätig. Zwischen damals und heute liegen viele Treffen, Konferenzen und viel Arbeit. Anfangs wusste ich nicht, was auf mich zukommt und lerne nach wie vor. Johanna, Theresa, Berit, Fabian, Gregor und Philipp bringen neue Ideen ein und zusammen sind wir ein tolles motiviertes Team. Wir haben als SchülerIn, Lehrling, Berufstätige bzw. Studentin und Soldat beim Bundesheer unterschiedliche Lebensbereiche und decken die Altersgruppe 15 bis 19 gut ab. Das ist ein Vorteil, schließlich möchten wir viele Jugendliche erreichen.
Zu unseren Aufgaben zählen das Bewerben einer europaweiten Umfrage und das Organisieren von politischen Gesprächsrunden oder Workshops (= Lokale Dialoge). Diese Meinungen und Ergebnisse nehmen wir zu österreich- oder europaweiten Konferenzen rund um den Strukturierten Dialog mit. Solche Veranstaltungen, an denen ich schon öfter teilnehmen durfte, tragen enorm dazu bei, das europäische Gemeinschaftsgefühl zu stärken und das Bewusstsein zu schaffen, TirolerIn UND EuropäerIn zu sein. Für viele Jugendliche ist die EU nach wie vor zu weit weg. Wir DialogbotschafterInnen möchten aufzeigen, dass die EU Jugendlichen mit dem Strukturierten Dialog oder Erasmus+ Programmen viele Möglichkeiten bietet und deren „Ich bin auch ein Europäer“-Gefühl stärken. Demnächst treffen wir uns mit Jugendlandesrätin Beate Palfrader und freuen uns sehr darauf.“
Celine Mayr
Dialogbotschafterin