Verschiedenes

JAM Apparat der neue Infoschaukasten für Jugendliche in Absam

Die Mobile Jugendarbeiterin Barbara Eberhard mit dem neu installierten JAM Apparat - FOTO: JAM
Die Wand der Bushaltestelle „Kirche“ in Absam wird von einem übergroßen Handy geschmückt – der JAM Apparat. Entgegen der großen Informationsflut, die täglich auf Jugendliche, vor allem über soziale Medien, hereinströmt, setzt JAM – Jugendarbeit Mobil Absam - auf gezielte, analoge Informationsweitergabe: auf den Punkt, jugendgerecht aufbereitet und für alle zugänglich.
Ohne großen Aufwand ist es für Jugendliche möglich, an aktuelle Informationen zu gelangen und die Wartezeit auf den Bus zu verkürzen. Handlungsmöglichkeiten können erweitert, neue Interessensgebiete entdeckt sowie das aktuelle Geschehen in Bezug auf Jugendliche in der eigenen Gemeinde verfolgt und mitgestaltet werden. Der Name Apparat (lat. apparatus) bedeutet Werkzeug, Gerät und stellt für die Mobile Jugendarbeit in Absam das neue Werkzeug dar, um Informationen zu transportieren. Der Begriff erinnert an die früheren – für Jugendliche kaum vorstellbaren – Telefonapparate, womit Informationen weitergetragen wurden. Die Form des Infoschaukastens nimmt dabei Bezug auf die heutigen jugendrelevanten Informationswerkzeuge. Teilt man Apparat in „App“ und „parat“, stellt die erste Hälfte eine Anwendungsfunktion des Handys dar, um unter anderem auch Informationen zu erhalten. „Parat“ mit der Bedeutung „bereit, zur Verfügung stellen“ beinhaltet die Absicht der Mobilen JugendarbeiterInnen, Jugendlichen einen niederschwelligen Zugang zu jugendrelevanten Informationen zu ermöglichen. Neben Informationen zu aktuellen Projekten, Wettbewerben, Förderungen etc. wird der Apparat auch über jugendrelevante Themen, wie z.B. den Zuckergehalt von Energydrinks, informieren.
Der JAM Apparat steht für zielgerichtete, einprägsame Informationsweitergabe und gibt einen Überblick über das aktuelle Angebot der Offenen Jugendarbeit in Absam. Nach einer Testphase sollen noch weitere Apparate an öffentlich zugänglichen Plätzen in der Gemeinde folgen.

Verschiedenes
EU-Jugendpolitik:

Jugend in Europa – Wie geht´s weiter?

Das Tiroler Team der DialogbotschafterInnen mit Dialogkoordinatorin Daniela Redinger beim Zyklusauftakt, dem österreichweiten „Länder.Dialog“ in Kärnten. - FOTO: BJV/Feiner
Wohin soll sich Europa entwickeln und was kann Jugendpolitik dazu beitragen?
Darum dreht sich die sechste Runde des sogenannten „Strukturierten Dialogs“ (SD) von Sommer 2017 bis Ende 2018. Jugendliche „DialogbotschafterInnen“ dienen in dieser Zeit als Mittler zwischen jungen Menschen und der EU: sie geben in einer Orientierungsphase ihre Bedürfnisse, Ideen, Ängste und Sorgen auf europäischer Ebene kund – und nehmen dabei die Erfahrungswerte anderer Jugendlicher mit. Die Vorstellungen der Jugendlichen werden auf europäischer Ebene gesammelt, weiterbehandelt und münden in Empfehlungen (= Konsultationen) der EU-Jugendkonferenz. Diese Empfehlungen werden durch die DialogbotschafterInnen in Form von Gesprächsrunden bzw. Workshops (sogenannte lokale Dialoge) wieder in die Lebenswelt der Jugendlichen zurück getragen. Bei der EU-Jugendkonferenz in Wien (2.-4. September 2018) wird dann die Umsetzung geplant. Im Anschluss beschließt der EU-Jugendministerrat ein gemeinsames Dokument zum Schwerpunktthema und jedes Land arbeitet eigene Vorhaben aus.
Ziel des Strukturierten Dialogs ist es, Jugendlichen den Zugang zu Politik und Europa zu bieten, ihr europäisches Bewusstsein zu stärken und das Schwerpunktthema des aktuellen Zyklus bekannt und erfahrbar zu machen. Unterstützung finden die engagierten Tiroler SD-BotschafterInnen im Bereich Jugend der Landesabteilung Gesellschaft und Arbeit.
Fragen und Infos bei:
Daniela Redinger, SD-Koordinatorin
Bereich Jugend, Abt. Gesellschaft und Arbeit
E-Mail: ga.jugend@tirol.gv.at;
Tel.: 0512-508-3586