Verschiedenes

Mehrsprachigkeit ist meine Lieblingssprache

EIN VIDEOPROJEKT
Startschuss zu einer mehrteiligen Videokampagne zum Thema Mehrsprachigkeit! Rund 55 Personen aus unterschiedlichsten Bereichen, Kulturen und verschiedenen Alters haben dabei mitgewirkt und in kurzen Interviews ihre Erlebnisse und Meinungen zum Thema eingebracht.
Die Mitglieder des Landesjugendbeirates der deutschen Sprachgruppe haben sich vor einem Jahr gefragt, warum Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene dem Thema Mehrsprachigkeit mit Verschlossenheit begegnen, obwohl es gerade hier in Südtirol ein Thema ist, das uns jeden Tag begegnet. „Wir haben uns umgehört und festgestellt, dass es bei vielen der Druck ist, eine Sprache perfekt können zu müssen, der ihnen die Freude und die Lust an der Mehrsprachigkeit nimmt“, sagt Thomas Hofer vom deutschen Landesjugendbeirat. „Wir haben das sehr schade gefunden und wollen mit unserem Projekt gerade jungen Menschen zeigen, dass Sprache etwas Bereicherndes sein kann und dass man über Fehler und Sprachpatzer auch einfach lachen kann.“
Ein Jahr lang arbeiteten die Beiratsmitglieder daher an dem Videoprojekt, bei welchem unterschiedliche Menschen in verschiedenen Sprachen ihren Standpunkt zum Thema Mehrsprachigkeit zum Ausdruck bringen. Neben den Vorteilen der Mehrsprachigkeit in der Arbeitswelt, im Sport und in der Freizeit sowie der damit verbundenen Offenheit gegenüber anderen Kulturen ist die Kernaussage der zwölf entstandenen kurzen Clips vor allem jene, dass Sprachen und Sprachenlernen keinen Druck erzeugen sollen und dass es schade ist, wenn die Freude daran durch Anspruch auf Perfektion verlorengeht.
Diese Meinung teilen auch die 55 interviewten Personen. „Es war uns ein besonderes Anliegen, möglichst viele verschiedene Menschen zu befragen, und so ist es uns gelungen, vom Kleinkind über Jugendliche bis hin zu Politikern, Sportstars und Geistlichen tolle Interviews in verschiedenen Sprachen zu führen“, erklärt Verena Mittelberger vom deutschen Landesjugendbeirat. „Wir wollten nicht nur die üblichen Fragen zum Thema Mehrsprachigkeit stellen, sondern auch einige amüsante Erlebnisse und Erfahrungen einfangen.“
Die zwölf kurzen Videoclips werden über soziale Netzwerke verbreitet und sind unter:
www.youtube.com/playlist?list=PLmDmJdslqkOF4MR9eAC89qj_pn9BZlYEF abrufbar.

Verschiedenes

Spiegel der Gesellschaft

Ein Video voller Impulse als Sensibilisierungskampagne
zum Thema Rassismus, Migration und Integration.
„Aussehen, Charakter, Fähigkeiten. Jeder ist anders - einzigartig. Und doch ist jeder Teil eines großen Ganzen.“ So startet das Video, welches anhand eines Schachspiels einzelne Charaktere unserer Gesellschaft und den Kampf „schwarz gegen weiß“ vorstellt. Jugendliche rund um den Jugenddienst Dekanat Bruneck haben gemeinsam mit Manfred Feichter das Konzept des Videos ausgearbeitet und Texte geschrieben. Ein großer Dank gilt Werner De Nicolò, Mitglied des SSV Bruneck Sektion Schach, welcher den Ablauf des Schachspiels passend zum Drehbuch zusammengestellt hat.
Ein spannender Drehtag erwartete die Jugendlichen und die Darsteller Adama Keita und Valentina Passler im Sommer - Vorbereiten der Location, Aufbau der Technik und Lichter, Probedurchgänge, Positionieren der Nebelmaschine und zahlreiche Aufnahmen der einzelnen Szenen. Im Laufe des Tages entstanden tolle Bilder, welche die Vorstellungen des Projektteams übertrafen. Die passende und mitreißende Musik stammt aus der Feder von Hansjörg Mutschlechner, als Sprecher stellte sich Alfred E. Mair zur Verfügung.
Anfang November fand die Premiere des Videos unter dem Titel „Spiegel der Gesellschaft“ im Rahmen des UFO Social Forums zum Thema „Gleiche Chancen für alle? Auf dem Weg zur Inklusion“ in Bruneck statt. „Gemeinsam kann viel erreicht werden, wenn wir unsere Fähigkeiten bündeln und für die gute Sache einsetzen. Dies wollten wir mit dem Video vermitteln. Ein Dank gilt allen Beteiligten. Nur dank ihnen konnte ein so tolles Ergebnis erzielt werden“, so Daniela Oberhollenzer vom Jugenddienst Dekanat Bruneck.
Das Video kann unter dem Youtube-Kanal des Jugenddienstes angesehen werden.
Link Video: youtu.be/iXypwq1BHlM