Verschiedenes

Bundesjugendsingen 2017

Tiroler Jugendchöre begeisterten beim Bundesjugendsingen 2017
Drei Auszeichnungen für stimmgewaltige Auftritte
Der Jugendchor „Stimmpfeffer“ aus Hall in Tirol bekam das Prädikat „Ausgezeichnet“ und erreichte österreichweit eine der höchsten Punktebewertungen. – FOTO: Land Tirol
Ein vielseitiges Programm und stimmenstarke Darbietungen – beim Bundesjugendsingen vom 23. bis zum 26. Juni 2017 in Graz zeigten rund 1.500 SängerInnen zwischen sechs und 26 Jahren aus ganz Österreich ihr Können – darunter 136 junge Chortalente aus Tirol. Die überzeugendsten Chöre wurden mit den Prädikaten „Ausgezeichnet“, „Sehr gut“ und „Gut“ prämiert – drei Mal ging ein solches nach Tirol: Der Schulchor „Silberstimmen“ des Realgymnasiums Schwaz und der Kammerchor „Cantoholics“ des Musikgymnasiums Innsbruck erhielten jeweils das Prädikat „Sehr gut“. Der Jugendchor „Stimmpfeffer“ aus Hall in Tirol wurde mit dem Prädikat „Ausgezeichnet“ belohnt und erhielt darüber hinaus noch eine besondere Auszeichnung für herausragende vokale Bearbeitung eines Volksliedes.
Tiroler Chöre vorne mit dabei
Ebenso hervorragende Auftritte lieferten die Tiroler Chöre der Volksschulen und Neue Mittelschulen, für die es allerdings kein Wertungssingen beim Bundesjugendsingen gibt. Unter ihnen waren die 4a-Klasse der Volksschule Steinach am Brenner, die 2c-Klasse der Musik-Volksschule Matrei in Osttirol und der Schulchor der Neuen Musikmittelschule Paznaun. „Die Kinder und Jugendlichen haben gesangliche Höchstleistungen erbracht und aufgezeigt, welch enormes Potenzial an musischen und gesanglichen Talenten in unserem Land vorhanden ist. Ihnen allen gebühren Respekt und Anerkennung“, freute sich LRin Palfrader über die beachtlichen Auftritte der Tiroler Kinder- und Jugendchöre.
Traditionsreiche Veranstaltung
Das Bundesjugendsingen findet in Österreich seit 1948 alle drei bis vier Jahre statt und ist eine Aktion der Länder und des Bundesministeriums für Familien und Jugend sowie des Bundesministeriums für Bildung. Nach den „Festen der Stimmen“ in allen Tiroler Bezirken und den jeweiligen Landesjugendsingen in allen Bundesländern, an denen österreichweit rund 40.000 junge ChorsängerInnen teilnahmen, traten die rund 60 Siegerchöre beim Bundesjugendsingen an. Damit handelt es sich um das größte Chorfestival in Europa.

Verschiedenes

Bundesfinale des Jugendredewettbewerbs

Redegewandte Süd- und NordtirolerInnen brillierten
Alle TeilnehmerInnen aus Tirol und Südtirol, v.l. 1. Reihe hockend: Anna Sophia Tschuggnall, Lea Riml, Julia Bachler, Hanna Musak, Maria Tirler, Johanna Ladner; v.l. 2. Reihe stehend: Peter Tirler, Julia Aleksic, Carina Prem, Fiona Raggl, Nicoletta Tosato, Daniela Redinger, Ingrid Gregori und Hannes Wieser – FOTO: bmfj/P. Feuersänger
Nach zahlreichen Schul- und Bezirksausscheidungen in Tirol und schließlich dem Landesfinale des Jugendredewettbewerbs in Innsbruck bzw. Bozen war es soweit: das Bundesfinale konnte losgehen.  Alle 63 mutigen und redegewandten Jugendlichen, jeweils die Landessiegerinnen bzw. Preisträgerinnen der Bundesländer aus ganz Österreich und Südtirol hatten einiges zu sagen: Es waren viele tolle Reden, in denen sie eine Menge spannende Fragen, interessante Denkansätze, mutige Positionen und berührende Erfahrungen darbrachten oder – in der Kategorie „Neues Sprachrohr“ – sogar mit kreativ-künstlerischen Auftritten die Jury und das Publikum zu überzeugen versuchten.
In ein nettes und unterhaltsames Freizeitprogramm zum Kennenlernen und Vernetzen waren die Bewerbe der unterschiedlichen Kategorien eingebettet.
Neun Mädchen aus Tirol und ein Trio aus Südtirol hatten sich auf Landesebene qualifiziert und mit ihren sehr hochwertigen Auftritten das Bundesfinale bereichert.
Besonders freuten wir uns über einige Stockerlplätze für Tirol: Im Rahmen der „klassischen Rede“ wurde je ein zweiter Platz errungen von Julija Aleksic von der Polytechnischen Schule Kufstein zum Thema „Schweigen war gestern - Mund auf für die Menschlichkeit!“ und von Lea Riml vom KORG Zams mit ihrer Rede über „Feminismus und Sexismus“.
Zudem überzeugten drei Mädchen die Jury derart, dass sie in ihrer Gruppe gewannen: Anna Sophia Tschuggnall vom Paulinum Schwaz zum Thema „Normalität“, Nicoletta Tosato von der BHAS Wörgl mit ihrer Rede zu „Wege durch die Pubertät und wie ich zu dem werde, der ich sein will“. Den dritten Sieg erlangte Johanna Ladner von der Fachberufsschule Landeck mittels ihrem Aufruf „Empört euch!“ nach Tirol bringen.
Auch Südtirol konnte durch Peter Tirler vom RG Albert Einstein in Meran einen dritten Platz in der Kategorie „Spontanrede“ mit nach Hause nehmen. Applaus!!!
Nach einer tollen Wienwoche mit vielen Erlebnissen und neuen FreundInnen aus ganz Österreich und Südtirol fuhr die neunköpfigeTiroler Mädchengruppe und das Südtiroler Trio gutgelaunt zurück.
Infos, Bilder und Ergebnisse vom Tiroler Landes- und Wiener Bundesfinale incl. einiger Reden der „Stockerlplätze“ unter