Jugendhaus Kassianeum Jukas

Vorurteilsbewusstsein & Antidiskriminierung
in der Arbeit mit jungen Menschen

Seminar
Ziel und Inhalt:
Das Seminar richtet sich an Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und ihr Vorurteilsbewusstsein sowie ihre Zivilcourage gegen Diskriminierungen entwickeln wollen. Erst wenn wir uns der eigenen Vorurteile bewusst werden, können wir Strategien entwickeln, um mit eigenen und fremden Vorurteilen besser umzugehen. Wir können dadurch Diskriminierungen eher vorbeugen, sie besser vermeiden, bekämpfen und bestenfalls Heilungsprozesse ermöglichen.
Inhalt:
Kulturelle Vielfalt in der Gruppe erkennen und wertschätzen. Gleichheit in der Vielfalt erkennen und wertschätzen;
Vorurteile erkennen;
Anerkennen, dass auch subtile Diskriminierungen verletzen;
Rassismus als besondere Form der Diskriminierung erkennen;
Rahmenbedingungen schaffen, um Diskriminierungen thematisieren und konstruktiv bearbeiten zu können;
aktiv Strategien des Vorurteilsbewusstseins und der Anti-Diskriminierung für die eigene Lebensrealität und Arbeit entwickeln. Erste kleine Veränderungsprozesse einleiten und deren Umsetzung evaluieren;
partizipative Bearbeitung von Fallbeispielen aus der Praxis.
Das Seminar findet an zwei voneinander getrennten, aber aufeinander aufbauenden Tagen statt. Am 2. Tag werden die in der Zwischenzeit gemachten Erfahrungen in der Gruppe besprochen und reflektiert.
Zeit:
27.10.17 und 21.11.17
Beitrag:
75,00 Euro
Referent:
Passler Ivo, Lana
Veranstalter:
Jukas in Zusammenarbeit mit der PIC – Praxisgruppe InterCultura
Anmeldeschluss:
13.10.17

Jugendhaus Kassianeum Jukas

JU&MI – Jugendarbeit und Motivierende Gesprächsführung

Ein Zugang zu Jugendlichen – Basisseminar
Ziel und Inhalt:
Jugendliche mit problematischem Substanzkonsum oder riskanten Verhaltensweisen suchen selten eigeninitiativ Kontakt zu Hilfs- bzw. Beratungseinrichtungen. Für sie können JugendarbeiterInnen und ErzieherInnen wichtige Bezugspersonen sein. Diese haben häufig engen Kontakt zu den Jugendlichen und stehen ihnen demzufolge auch als GesprächspartnerInnen zur Verfügung. Eine Fortbildung in „Motivierender Gesprächsführung“ kann in diesen Situationen eine große Hilfe bedeuten: Es geht darum, gemeinsam und auf partnerschaftliche Art mit den betreffenden Jugendlichen Bedenken und Ambivalenzen hinsichtlich ihres Verhaltens zu betrachten. Die Jugendlichen können u. U. eine Verhaltensänderung erwägen oder zu einer erhöhten Bereitschaft kommen, ein professionelles Hilfsangebot anzunehmen. Auch für Fachpersonen kann diese Art der Gesprächsführung eine Bereicherung in der Arbeit mit jungen Menschen darstellen: Durch kurze Interventionen wird den Jugendlichen die Entwicklung eines Problembewusstseins und die Bereitschaft zu einer Verhaltensänderung gefördert.
Für folgende Berufsgruppen werden CME-ECM Punkte vergeben:
PsychologenInnen, ÄrzteInnen, KrankenpflegerInnen, KinderkrankenpflegerInnen, SanitätsassistentInnen, ErnährungstherapeutInnen, ErzieherInnen und SozialpädagogenInnen (mit Berufsqualifikation „Educatore/trice professionale“)
Zeit:
09. – 10.11.17
Referenten:
Wolfgang Hainz, Bozen, Peter Koler, Bozen
Beitrag:
150,00 Euro
Anmeldeschluss:
26.10.17
Veranstalter:
Jukas in Zusammenarbeit mit dem Forum Prävention
Diese Veranstaltung wird CME-ECM-akkreditiert