Verschiedenes

Gegen das Vergessen

Tiroler PfadfinderInnen und Kinderfreunde setzen ein Zeichen gegen das Vergessen
Ein Teil der PPÖ-Delegation aus 
Oberösterreich, Niederösterreich, Wien 
und Tirol auf der Todesstiege. – FOTO: Landesjugendrat Tirol/PPÖ
Am 5. Mai 1945 befreiten US-Truppen das KZ Mauthausen. Jährlich gedenken Tausende den Opfern und der Befreiung. Die österreichischen Jugendverbände gehören zum traditionellen TeilnehmerInnenkreis. Das von der Bundesjugendvertretung (BJV) organisierte Jugendgedenken beginnt jedes Jahr im Steinbruch und führt zum Kinder- und Jugenddenkmal. BJV-Vorsitzende Julia Heer betonte dort in ihrer Rede unsere Pflicht zur Erinnerung. Das gemeinsame Gedenken der Jugendverbände führt das Erbe der Überlebenden fort. 1938 begegneten sich als Häftlinge in Dachau JugendführerInnen aus dem sozialdemokratischen und katholisch-konservativen Milieus sowie PfadfinderführerInnen. 1945 brachten sich mit Johann Ringer und Max Kellner zwei KZ-Überlebende maßgeblich in den Wiederaufbau der Tiroler Pfadfinder ein. „17 Jugendliche sind von uns dabei“, erzählt Sandra, Pfadfinderin aus Innsbruck. Am „VorTag“ in Linz bereiteten sich die PfadfinderInnen inhaltlich vor. Dabei blickten sie nicht nur zurück. Die Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Vielfalt spielte eine zentrale Rolle. Aus Tirol waren auch die Kinderfreunde dabei.
Philipp Lehar
Mitglied der Landesleitung der Tiroler
Pfadfinder und Pfadfinderinnen

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Orientierungskurs

Grundlagen der Offenen JA in Tirol
Martina Steiner, Lukas Trentini, Reinhard Macht mit den TeilnehmerInnen am diesjährigen Orientierungskurs. – FOTO: POJAT
Im Juni 2017 nahmen die TeilnehmerInnen des bereits vierten Tiroler Orientierungskurses ihr Abschlusszertifikat entgegen. Die POJAT und das Land Tirol, Abt. Gesellschaft und Arbeit - Bereich Jugend sind erfreut, dass dieser Kurs so guten Anklang findet. Seit 2013 können bis zu 20 NeueinsteigerInnen im Feld der Offenen Jugendarbeit in Tirol diesen Einführungskurs besuchen, der zur Vernetzung mit anderen KollegInnen und Einrichtungen und ganz besonders zur Qualitätssicherung und –entwicklung beiträgt. Das Land Tirol unterstützt den Kurs großzügig.
Im vergangenen Jahr wurde der Kurs mit dem aufZAQ-Gütesiegel ausgezeichnet. Damit wird die Qualität des Kurses sowie dessen Bedeutung unterstrichen.
Die fünfte Auflage des Kurses beginnt Ende November 2017 und dauert bis Juni 2018. Anmeldungen werden über office@pojat.at entgegengenommen. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine hauptamtliche Tätigkeit in einer Einrichtung der Offenen Jugendarbeit in Tirol.
Alle Details zum Kurs finden sich unter www.pojat.at.