Kommentar

Berge verbinden

Das Projekt „Berge verbinden“ wurde schon vergangenes Jahr durch die Zusammenarbeit von Cusanus Akademie, der „Cooperativa Savera“ und dem Amt für Weiterbildung ins Leben gerufen.
Die gemeinsamen Wanderungen dienen 
dem Sich-
Kennenlernen
Seit heuer ist auch die KVW Bildung Teil dieses Projektes. Dieses hat zum Ziel einen Treffpunkt zwischen „neuen“ und „einheimischen“ Südtirolern zu schaffen, um ein ungezwungenes Kennenlernen zu ermöglichen. Ebenso sollte auch eine Bildungseinrichtung besichtigt und kurz vorgestellt werden, um die den neuen Mitbürger/innen die Weiterbildung näher zu bringen.
Heuer haben zwei Veranstaltungen im Burggrafenamt stattgefunden, bei denen auch der KVW vertreten war. Bei der ersten Wanderung im April von der Töll über den Waalweg Algund bis zum KVW Kursraum in Meran waren um die 50 Personen anwesend. Im KVW Kursraum fand eine kleine Vorstellungs- und Reflexionsrunde statt.
Im Mai waren ein Ausflug mit der Vigiljochbahn und eine Wanderung zum Kirchlein am Vigiljoch geplant. Es war eine sehr tolle Wanderung, bei der verschiedene Kulturen zusammentrafen und sich kennenlernten. Auf dem Weg gab es eine kurze Tanzeinlage einiger Teilnehmer, die zum Mitmachen animierte.

Kommentar

Lehrgang „Line Dance“

Text: Willi Seppi
Erfahrungsbericht des einzigen männlichen Teilnehmers
Gemeinsames 
Tanzen fördert die Gesundheit und macht Spaß
Ich hatte meiner Gattin versprochen, sie nach meiner Pensionierung auf einen Tanzlehrgang zu begleiten. Im April war es soweit. Mit einem etwas mulmigen Bauchgefühl bin ich mit weiteren sechs Frauen aus Südtirol im Kleinbus nach Vöcklabruck gefahren. Wie ich nach der Ankunft zum ersten Mal den Tanzsaal betreten und nur Frauen angetroffen habe, ist mir das Herz buchstäblich in den Hosensack gerutscht. Es blieb mir nichts Anderes übrig, als ins kalte Wasser zu tauchen und ich habe es nicht bereut. Ich wurde liebevoll von den Frauen aufgenommen und dank der natürlichen und professionellen Art der Tanzleiterin Helga (großes Kompliment!) hatte ich zunehmend Spaß beim Tanzen und – ehrlich zugegeben – habe ich mit Begeisterung und Leidenschaft mitgetanzt. Die Fehltritte mögen mir die Tanzkolleginnen verzeihen: Bis zum Ende des Lehrgangs konnte ich bei einigen Tänzen sogar mithalten, auch wenn ich mit den Schrittfolgen wie Jazz Box, Grapevine ecc. immer noch meine Schwierigkeiten habe.
Resümee aus ärztlicher Sicht
Abschließend mein Resümee (auch aus der Sicht eines Arztes in Pension):
1. Tanzen und Bewegung ist die beste Vorbeugung, um im Alter körperlich und geistig fit zu bleiben.
2. Es ist nie zu spät, mit dem Tanzen anzufangen.
3. Ein Appell an die Ehemänner der Tänzerinnen: Begleiten wir doch die Frauen beim Tanzen und nützen wir die Chance, neue, durchaus positive Seiten bei unserer „Allerliebsten“ kennen zu lernen und neue Perspektiven in der Beziehung zu eröffnen und, was für mich die wichtigste Erfahrung war: Gemeinsam Tanzen macht einfach Spaß!