2017 war das erste Jahr seit Bestehen von Helfen ohne Grenzen, in dem wir ohne unseren Gründer Benno Röggla tätig waren. Benno hatte vor ein paar Jahren das Projekt Zukunft gestartet, um den Verein zu professionalisieren und ihn von seiner Person unabhängig zu machen. Kein leichter, aber ein weiser und vorausschauender Schritt. Ich würde sagen, das Projekt Zukunft ist geglückt ...
2016 war für mich ein sehr spannendes Jahr. Im Mai habe ich Bennos Nachfolge angetreten. Benno Röggla hat Helfen ohne Grenzen gegründet und dem Verein 14 Jahre lang all seine Kraft und Zeit gewidmet. Er hat etwas wirklich Großartiges aufgebaut. Dementsprechend groß waren auch die Fußstapfen, in die ich im Mai getreten bin. Es hat einige Dinge gegeben, die mich sehr beeindruckt haben ...
Der Höhepunkt des Jahres war wohl die Südtirol-Tour unserer „Rays of Youth“ Jugendlichen. Endlich konnten wir auch daheim zeigen, wie mit viel Enthusiasmus und Freude, aber gleichzeitig mit wie wenig Geld erfolgreiche Jugendarbeit geleistet werden kann. Unsere „RoYs“ waren unsere besten Botschafter, sie woben ein Netz an neuen Freundschaften und Kontakten, die unsere Arbeit erleichtern ...
Wir benötigten eine ganze Weile, um den Verlust unseres geliebten Helmut Wolf zu verdauen. Er war uns nicht nur Freund, sondern auch treibende, ermutigende und ausgleichende Kraft in unserem Vorstand. Sein plötzliches Dahingehen hat uns darin bestärkt, unseren Verein neu aufzustellen, zu professionalisieren und vom Wohlergehen und der Schaffenskraft eines Einzelnen unabhängig ...
2013 begann mit dem Besuch in Mae Sot von Landeshauptmann Luis Durnwalder in Begleitung von Landesrat Thomas Widmann und Kabinettschef Klaus Luther. Für uns sicher einer der Höhepunkte in unserer Vereinsgeschichte. Am meisten beeindruckte uns alle, den Landeshauptmann als sehr sensiblen und auch verletzlichen Menschen kennen zu lernen, der immer das richtige Wort fand ...
Begonnen hat alles mit einem Schock. Unser Freiwilliger Thomas Öggl aus Schlanders hatte Komplikationen nach einem Blinddarmeingriff, die eine Reihe von Noteingriffen und eine schmerzhafte und langwierige Phase der Rekonvaleszenz erforderten und uns alle bis an den Rand der Belastbarkeit bewegten, uns aber zusammenschmiedeten, auch mit den Eltern des Patienten ...