Einleitung

Einleitung

Wer schon länger bei Helfen ohne Grenzen dabei ist, weiß – langweilig wird es bei uns nie. Jedes Jahr bringt seine neuen Herausforderungen, und mit jedem Jahr lernen wir dazu.Wenn ich jetzt rückblickend an das Jahr 2017 denke, so würde ich sagen: 2017 war das Jahr, in dem wir erwachsen wurden.
2017 war das erste Jahr seit Bestehen von Helfen ohne Grenzen, in dem wir ohne unseren Gründer Benno Röggla tätig waren. Benno hatte vor ein paar Jahren das Projekt Zukunft gestartet, um den Verein zu professionalisieren und ihn von seiner Person unabhängig zu machen. Kein leichter, aber ein weiser und vorausschauender Schritt. Ich würde sagen, das Projekt Zukunft ist geglückt.2017 haben wir bewiesen, dass wir auf eigenen Beinen stehen können. Wir sind als Verein gewachsen und – zusammengewachsen. Wir sind zusammengerückt und jeder von uns hat mehr Verantwortung übernommen. Mit Christina Kuppelwieser und Sibylle Keim bereichern seit einem Jahr zwei neue engagierte Frauen den Vorstand.
Und wieder einmal ist es an dieser Stelle meine Pflicht, aber noch viel mehr meine Freude, dir, liebe Karin, zu danken. Rückschläge bringen dich nicht aus der Fassung. Mit Konstanz und Sorgfalt arbeitest du daran, den Verein weiterzuführen und verlierst dabei nie die Menschen aus den Augen, die unsere Hilfe und Unterstützung benötigen: die Kinder und Jugendlichen in Mae Sot.
Mit großem Verantwortungsbewusstsein leitest du das Büro und wir wissen: Kategorienbuchungen, Kontenblätter und die Einhaltung der Budgets sind bei dir in sicheren und guten Händen. Du bist der Kopf von Helfen ohne Grenzen, aber auch das Herz. Danke dafür.
Für unsere Projekte war 2017 ein gutes und ein stabiles Jahr. Wir konnten 1.546 Kindern eine Schulbildung ermöglichen. Unsere Rays of Youth waren nahezu pausenlos in Mae Sot und in Myanmar unterwegs und erreichten mit ihren Aufklärungskampagnen mehr als 10.000 Menschen.
Wenn ich daran denke, so fühle ich mich stolz, glücklich und dankbar. Dankbar unseren Spendern gegenüber, dass sie durch ihre Großzügigkeit all das möglich machen. Dankbar der Autonomen Provinz Bozen und der Region Trentino-Südtirol gegenüber, dass sie uns Jahr für Jahr bei der Umsetzung unserer Projekte unterstützen. Und dankbar der Stiftung Help without Frontiers gegenüber mit der unermüdlichen Ann an der Spitze. Die Stiftung hat übrigens 2017 ihr 10-jähriges Jubiläum gefeiert – auch sie ist nun ein Stück weit erwachsen geworden.
Ich bin mir sicher: auch 2018 wird ein spannendes Jahr werden. Neue Herausforderungen werden auf uns zu kommen. Gemeinsam werden wir sie meistern.
In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen unseres Tätigkeitsberichtes, herzlich
Sabine Holzknecht