Helfen ohne Grenzen

Helfen ohne Grenzen

Bericht | 2016

Einleitung
2016 war für mich ein sehr spannendes Jahr. Im Mai habe ich Bennos Nachfolge angetreten. Benno Röggla hat Helfen ohne Grenzen gegründet und dem Verein 14 Jahre lang all seine Kraft und Zeit gewidmet. Er hat etwas wirklich Großartiges aufgebaut. Dementsprechend groß waren auch die Fußstapfen, in die ich im Mai getreten bin…
Es hat einige Dinge gegeben, die mich sehr beeindruckt haben. Zum einen, wie viel Arbeit hinter den Kulissen stattfindet. Wie viel Arbeit im Detail, Arbeit, die man nach außen kaum sieht, Arbeit, die viel Geduld erfordert, und die für das Gedeihen des Vereins maßgeblich ist.

Zum anderen hat mich beeindruckt, mit wie viel Herzblut und Leidenschaft unser Team in Brixen arbeitet. Es ist nicht immer leicht, sich Tag für Tag für Menschen einzusetzen, die am anderen Ende der Welt leben und die Leute hier in Südtirol zu motivieren, für diese Menschen Geld zu spenden. Mein Respekt gilt Dir, liebe Karin. Als Alessandra gekündigt hat und Johanna kurz darauf ihre Mutterschaft für 2017 ankündigte, hätte wohl manch eine die Nerven verloren. Nicht Du. Du hast großes Standvermögen und Professionalität bewiesen. Danke.

Was ich auch sehr positiv erlebt habe, ist der Umgang mit den Mitarbeitern der Autonomen Provinz Bozen und der Region Trentino-Südtirol. Sie haben immer ein offenes Ohr für unsere Fragen und Anliegen und unterstützen den Verein seit Jahren großzügig und wohlwollend. Dank dieser öffentlichen Beiträge konnten wir viel bewegen und zahlreiche Projekte umsetzen. Vielen Dank Frau Dr. Rabini und Frau Dr. Mayr für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit!

Im November bin ich zum ersten Mal nach Mae Sot geflogen und habe das ganze Team vor Ort kennenlernen und die Projekte besuchen können. Zu sehen, mit welchem Eifer die Kinder lernen, mit welcher Freude die Rays of Youth ihr Wissen weitergeben und mit welchem Engagement die Mitarbeiter der Stiftung ihrer Arbeit nachgehen, hat mich zutiefst berührt und überzeugt. Ich habe nie vorher eine Frau kennengelernt, die so zierlich und gleichzeitig so voller unbändiger Energie ist wie unsere thailändische Geschäftsführerin Ann. Und ich habe mich auch sehr gefreut, Barbara Salcher besser kennenzulernen, die für uns vor Ort in Mae Sot eine wichtige Schlüsselrolle spielt und die in der Regenzeit auch so manches Mal von Heimweh geplagt ist. Danke Euch allen für Euren super Einsatz!

Es ist schön, Teil eines so tollen Vereins sein zu dürfen, ich empfinde es als Bereicherung und es tut gut, ein wenig mithelfen zu können, damit die Welt zu einem besseren Ort wird.

Ein Strahl Sonne
Sabine Holzknecht