„Sie haben Krebs!“ Mehr als 2000 Menschen in Südtirol bekommen jedes Jahr diese Diagnose gestellt. Drei Worte, die das Leben der Betroffenen von heute auf morgen auf den Kopf stellen. Krebs – wie man ihn verhindert, wie man ihn kuriert und wie man damit lebt – stand im Mittelpunkt der Ersten Brunecker Krebsgespräche am 3. Februar.
Der Vorsorge-Würfel erinnert spielerisch an die Selbstuntersuchtung der Brust. V. li.: Dr. Längerer, Ida Schacher, Dr. Heidegger und Dr. MazzoleniDer Weltkrebstag ist jedes Jahr Anlass für die Südtiroler Krebshilfe im Rahmen einer Pressekonferenz über Prävention, Früherkennung und psychoonkologische Betreuung bei Krebserkrankungen zu informieren und um statistische Daten aus Südtirol zu präsentieren. Mit einem Vorsorge-Würfel, den die Südtiroler Krebshilfe erstellt hat, sollen Frauen angeleitet werden, die Selbstuntersuchung der Brust regelmäßig durchzuführen.
Das Prostatakarzinom ist auch in Südtirol die häufigste Krebserkrankung beim Mann ab dem 50. Lebensjahr. Anlässlich des Europäischen Prostata-Tages lud die Südtiroler Krebshilfe vier Experten ein, um über die Häufigkeit, Früherkennung und psychoonkologische Betreuung in Südtirol zu informieren.
Einen Heißluftballon hat die Südtiroler Krebshilfe in diesem Jahr als Symbol für ihre Landesversammlung gewählt, ein aussagekräftiges Bild für das Auf und Ab während einer Krebserkrankung. Und ein Bild für die Aufgabe der SKH: die Mitglieder im schützenden Korb sicher zu tragen und wieder am Boden abzusetzen.
Vor zehn Jahren wurde er das erste Mal begangen, der Weltkrebstag am 4. Februar. An diesem Tag wird weltweit über das Thema Krebs und über Vorsorge informiert. Die Südtiroler Krebshilfe organisiert jedes Jahr eine Pressekonferenz zu einem spezifischen Thema. Im vergangenen Februar stellte sie die Vorsorge-Pyramide vor.
Bestes Gesundheitssystem Europas schaffen Er ist zielstrebig und seine Ziele sind hochgesteckt. Der Südtiroler Santitätsbetrieb stehe gut da, sagt sein neuer Generaldirektor Thomas Schael. Trotzdem gebe es noch genügend Verbesserungspotential, so müssten z. B. die vorhandenen Möglichkeiten effizienter genutzt werden und ein einheitliches Kommunikationssystem geschaffen werden. Ein optimistischer Ausblick.
In Sterzing, Schlanders und Innichen dürfen keine Tumoroperationen mehr vorgenommen werden. Das ist die eingreifendste Neuerung im Zuge der Neuordnung der Tumorchirurgie in Südtirol. In Bozen wird auch weiterhin alles angeboten, Meran darf keine Kopf-Hals-Tumoren und keine Pankreastumoren mehr operieren, Brixen liegt an der Schwelle zwischen klein und groß, dort dürfen beispielsweise keine Tumore der weiblichen Genitalien mehr operiert werden.
Er ist seitüber zwanzig Jahren ehren- und hauptamtlich in der Hospizarbeit tätig, der Diplomtheologe und systemische Supervisor Dirk Blümke, Leiter der Fachstelle Malteser Hospizarbeit in Köln. Im Oktober war er Referent bei einer Tagung in Brixen zum Thema „Ist Sterben eine Krankheit?“ Ein Gespräch über Hospiz, Palliativmedizin und den Tod als Teil des Lebens.